liegenschaftkarte
Die Liegenschaftskarte – früher auch Flurkarte oder Katasterkarte
genannt – ist eine maßstäbliche verkleinerte Darstellung aller Grundstücke und
bildet den grafischen Teil des Liegenschaftskatasters. Sie ist mit ihrem
flächendeckenden Nachweis der Lage und Abgrenzung der Grundstücke neben dem
Grundbuch eine Grundlage für die Sicherung des Eigentums an Grund und Boden in
Deutschland.
Die Liegenschaftskarte besteht aus den Standardausgaben (-auszügen):
Flurkarte
Die Standardausgabe der Liegenschaftskarte ist die Flurkarte.
Diese enthält:
- Flurstücke
- Gemarkung,
Flur
- Politische Grenzen
- Gebäude
- Tatsächliche Nutzung
- Nummerierte Grenz-
und Linienpunkte
- Basistopographie
- Nichtnummerierte Grenz-
und Linienpunkte
- Grenzeinrichtungen (Hecken, Zäune, Mauern)
- Geländeform (z. B.
Böschungen)
Früher umfasste die Flurkarte eine Flur. Seit den 1990er Jahren kann sie aus
mehreren Fluren bestehen und wird als Rahmenkarte bezeichnet. Diese ist 100 x 50
cm groß, hat auf dem Lande den Maßstab 1:2500, in Städten 1:1000 und in Groß-und Innenstädten bis zu 1:500.